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Konfiguration von Ersatzteillieferketten

  • Dynamische Märkte verlangen nach effizienten Produktionssystemen. Um Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre Produktionssysteme auf diese Anforderungen einzustellen, entwickelt der Exzellenzcluster „Integrative Production Technology for High-Wage Countries“ an der RWTH Aachen im Rahmen eines Unterprojekts eine Konfigurationslogik, die eine ganzheitliche und gleichzeitig detaillierte Beschreibung des Produktionssystems erlaubt. Dieser Artikel stellt das entwickelte Modell zur Gestaltung der Supply-Chain detailliert dar. Als Betrachtungsgegenstand wird die distributionsseitige Lieferkette der Ersatzteillogistik gewählt, da deren Gestaltung und Betrieb eine der größten Herausforderungen der logistischen Planung bilden. Die Ersatzteillogistik wird dazu in drei wesentliche Gestaltungsfelder aufgeteilt: Netzwerkdesign, Kooperationskonzepte und Bestandsmanagement. Im Fokus der Betrachtungen stehen die Interdependenzen zwischen den Gestaltungsfeldern und ihren Elementen, da sie die Entscheidungsfindung häufig erschweren. Die volle Bandbreite aller Abhängigkeiten ist in der Regel nicht zu erfassen. Daher erfolgt eine Reduzierung der Komplexität durch eine Fokussierung der für verschiedene Ersatzteilkategorien wesentlichen Gestaltungselemente. Hierzu wird zunächst eine Klassifizierung der Ersatzteile im Hinblick auf ihre Schlüsselcharakteristiken durchgeführt. Für jede Kategorie muss im Anschluss nur eine reduzierte Menge von Gestaltungselementen berücksichtigt werden, sodass eine vertiefte Analyse dieser relevanten Elemente möglich wird. Mithilfe eines systemdynamischen Ansatzes wird schließlich eine verbesserte Konfiguration des Netzwerkdesigns, des Kooperationskonzepts und des Bestandsmanagements der Ersatzteillieferkette auf der Basis spezifischer logistischer Anforderungen für die entsprechenden Ersatzteilkategorien erreicht.
  • Configuration of the spare part supply chain: Especially in the mechanical engineering in­dustry the spare parts business is very profit­able. Neyertheless, the difficulty in designing the spare parts supply chain is caused by the interdependencies among the design elements for the spare parts supply chain: Network De­sign, Inventory Management and Cooperation. According to norm strategies in Supply Chain Management, norm strategies for the spare parts supply chain can be derived. Responsive­ness and Efficiency are their key distinguis­hing elements. Performance and costs of the norm strategies will be investigated further by applying System Dynamics methods. A simple case study shows, how System Dynamics can be applied and support decisions for implementing supply chain norm strategies for spare parts.

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Metadaten
Verfasserangaben:Günther Schuh, Henrik Wienholdt
Titel des übergeordneten Werkes (Deutsch):ZWF – Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
Untertitel (Deutsch):Entwicklung einer Konfigurationslogik zum Design der Ersatzteillogistik anhand von Supply-Chain-Normstrategien
Dokumentart:Zeitschriftenartikel
Sprache:Deutsch
Datum der Veröffentlichung (online):21.09.2023
Datum der Erstveröffentlichung:01.11.2010
Datum der Freischaltung:24.04.2024
Freies Schlagwort / Tag:Ersatzteillogistik
Integrative Production Technology for High-Wage Countries; supply chain design
Jahrgang / Band:105
Ausgabe / Heft:11
Erste Seite:943
Letzte Seite:948
FIR-Nummer:SV5597
Institut / Bereiche des FIR:FIR e. V. an der RWTH Aachen
Produktionsmanagement